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Tipi Schulprojekt
Insgesamt 11 Klassen aus Schulen in Krems und Krems Umgebung haben die letzten Wochen ihr Stofftipi, nach Belieben, gestaltet. Man kann sie jetzt im ALEX Krems live bestaunen und hier (bis 11.04.26) für das Lieblingstipi voten.
Die Klasse, die am meisten Stimmen sammelt, gewinnt den Hauptpreis: EINE WOCHE FERIENCAMP FÜR DIE GANZE KLASSE IM FERIENCAMP KREMS.
Für alle anderen Klassen gibt es weitere tolle Preise!
Die große Abschlussshow/Siegerehrung findet am Freitag, den 17.04.2026 um 10:00 Uhr im ALEX Krems statt. Eintritt frei.
2. Klasse VS Egelsee - Mooslicht
Mitten im Wald, dort, wo die Bäume leise miteinander sprechen und der Wind durch die Blätter flüstert, steht ein kleines Tipi.
Es ist nicht laut.
Es blinkt nicht.
Es ruft niemanden.
Und doch finden viele Kinder den Weg zu ihm.
Denn dieses Tipi trägt einen besonderen Namen: Mooslicht.
Wenn man sich ihm nähert, hört man zuerst den Wald.
Das Knacken von Zweigen.
Das Summen der Insekten.
Das Klopfen eines Spechts.
Das Rascheln eines Eichhörnchens im Laub.
Man merkt: Der Wald ist nie still.
Er erzählt ständig Geschichten.
Mooslicht hört ihnen zu.
Ganz oben, zwischen den Holzstangen, glüht ein sanftes Licht.
Nicht grell.
Nicht aufdringlich.
Nur warm und freundlich.
Es erinnert daran, dass selbst im Schaffen immer ein kleines Leuchten zu finden ist.
Und darunter wächst Moos.
Weich
Feucht.
Geduldig.
Moos wächst langsam.
Es drängt sich nicht vor.
Es breitet sich leise aus und hält den Boden fest, damit nichts verloren geht.
Darum heißt das Tipi Mooslicht.
Weil hier Licht und Ruhe zusammengehören.
An den Wänden leben Tiere,
Ein Reh, das vorsichtig schaut.
Ein Fuchs, der aufmerksam lauscht.
Eine Eule, die alles sieht.
Ein Eichhörnchen, dass Vorräte sammelt.
Ein Igel, der den Boden erkundet.
Sie sind gezeichnet von Kinderhänden.
Nicht perfekt.
Aber ehrlich.
So, wie echte Begegnungen im Wald auch sind.
Unten sieht man viele grüne Handabdrücke.
Jede Hand gehört zu einem Kind.
Jede erzählt eine eigene Geschichte.
Von nassen Schuhen.
Von lachenden Stimmen.
Von geheimen Wegen.
Von gefundenen Federn.
Von umgedrehten Steinen mit Käfern darunter.
Hier haben Kinder den Wald berührt.
Und der Wald hat sie berührt.
Zwischen Moos und Wurzeln leben unzählige kleine Wesen.
Käfer mit glänzenden Panzern.
Ameisen mit großen Aufgaben
Pilze, die im Verborgenen arbeiten.
Regenwürmer, die den Boden weich halten.
Sie sind klein.
Aber ohne sie gäbe es keinen Wald.
Mooslicht vergisst sie nicht.
Wenn Kinder im Tipi sitzen, wird es still.
Nicht, weil sie müssen.
Sondern weil sie wollen.
Sie hören plötzlich:
Den eigenen Atem.
Den Wind
Das Leben um sich herum.
Manchmal erzählen sie sich Geschichten.
Manchmal schweigen sie gemeinsam.
Beides ist hier erlaubt.
Mooslicht erinnert daran:
Dass man nicht immer schneller sein muss.
Dass man nicht immer lauter sein muss.
Dass man nicht immer gewinnen muss.
Manchmal reicht es, da zu sein.
Der Wald nimmt niemanden etwas weg.
Er schenkt Geduld.
Mut.
Ruhe.
Staunen.
Und wer gut hinsieht, merkt:
Alles gehört zusammen.
Die Kinder.
Die Tiere.
Das Moos.
Das Licht.
Die Pilze.
Die Geräusche.
Die Geschichten.
Und so steht Mooslicht da.
Still.
Warm.
Verbunden.
Ein kleines Zuhause für große Gedanken.
Ein Ort, an dem man lernt:
Wir sind Teil der Natur.
Nicht Gäste,
Nicht Zuschauer.
Sondern Mitbewohner.
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